Schweden ’09

IMG_8189Es ist 1 Uhr nachts. Zeit um sich in das weiche, durchhängende oder warme, harte Bett schlafen zu legen. Im Wohnwagen, im Zelt, in der Strakenhalle, im Haupt- oder Jugendhaus oder in den alten Baracken gehen die Lichter langsam alle aus. Der Wecker wird auf 7:30 gestellt. (Das wäre die perfekte Zeit um aufzustehen, ein bisschen Frühsport über das ganze hügelige, große Gelände zu machen, schwimmen zu gehen, zu duschen und dann gemütlich um 9 Uhr zum Frühstück zu gehen.) Dann hört man das Plätschern des Regens auf den Dächern und schläft ein.

Um 7 Uhr dreißig morgens wird der Wecker fast erschlagen und man springt um 9 in größter Eile aus dem Bett auf und rennt verschlafen zur Dusche. Die 10 Kronen, die man für 5 Minuten Duschen bezahlt, werden meist gar nicht ganz genutzt, weil die Angst, keines von diesen leckeren Brötchen mehr zu bekommen, so sehr im Nacken sitzt. Kurz vor 10 holt man sich 2 von diesen leckeren Schweden-Brötchen und geht zur Jugend -Andacht. Frisch gestärkt durch das Wort Gottes und der Andacht mit dem Thema Simson kann man nun in aller Ruhe bis 11 Uhr das Frühstück aufessen.

Die lustigen Gesprächsrunden und die freundlichen Köche sorgen dafür, dass man jeden Morgen ein Lächeln auf das Gesicht gezaubert bekommt. Um 11 Uhr geht man entweder zur Erwachsenenandacht oder schmiedet Pläne für den ganzen Tag. Schwimmen wir auf die andere Seite des Sees oder legen wir uns sonnen? Chillen wir in der Baracke oder spielen wir oben mit ein paar Leuten Volleyball? Malen wir Obst an oder singen wir einfach nur das Fruchtalarmlied? Fahren wir zu ICA oder shoppen in Jonköping?

Um 17: 45 kann man schon die ersten Menschen an der Warteschlange zum Essenshaus sehen. Da wird geschuppst und gedrängelt, weil jeder als erstes ein leckeres Abendessen und einen guten Platz draußen unter dem schönen blauen Himmel haben will. Nach dem Essen findet um 20 Uhr das Camporama statt, welches durch entspannenden Lobpreis und eine coole Predigt gestaltet wird. Mit guten Gesprächen am Feuer, Kanufahrten in der Nacht oder biblischen-Getränke-Partys im Wohnwagenvorzelt beendet man den Tag.

Auch wenn die Sonne nicht immer ganz so stark geschienen hat, wie in den ersten beiden Tagen, war Schweden doch wieder ein wunderschönes Erlebnis und jeder Tag ein großes Abenteuer. Die 250 total verschiedenen Menschen haben das Ganze zu etwas Verrücktem, Einzigartigem gemacht. Und das Coolste: Gott ist in dem ganzen Spaß nicht untergegangen! Nur ihm haben wir zu verdanken, dass die Zeit so schön war und Tränen geflossen sind, als die Busse vom Gelände zurück nach Hause rollten!

Die Fairness der FCB hat man im Fußballspiel deutlich bemerkt. Sie haben die Schweden wie immer, ganz traditionell gewinnen lassen. ;)

Artikel von: Lajana Schaub
Fotos von: Jannika Fäsenfeld

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11 Antworten auf Schweden ’09

  1. Lindaaaaaa :) sagt:

    echt suuuppi lajana:)
    wunderbar geschrieben…da denkt man doch gleich an die schöne zeit in Mulsjö:D:D yeah

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