Pascal’sche Wette

imagesWarum sollte man glauben?
Ungeachtet jener malerischen Antworten, die man auf eine solche Frage oft zu hören bekommt, soll an dieser Stelle mal einer wissenschaftlichen Betrachtungsweise Raum gegeben werden, die auf ihre abstrakte, resultatbezogene Weise bewusstseinserweiternd sein kann.
Der französische Mathematiker Blaise Pascal, welcher den meisten von uns aus mathematischen Zusammenhängen ein Begriff ist bzw. sein sollte (Pascalsche Dreieck, Kegelschnitte), hat angesichts der obigen Frage folgende Überlegungen gehabt:

Zuallererst definierte Pascal einen sogenannten Erwartungswert, der in Abhängigkeit mit der Wahrscheinlichkeit eines bestimmten Ereignisses den zu erwartenden Gewinn angibt. Folgenden „Ereignissen“ nach dem Tod dachte er unterschiedliche mathematische Erwartungswerte bzw. Gewinne zu.

1. Himmel/Paradies →  ∞
2. Hölle/Verdammnis  → – ∞
3. Nichts → 0

Mit diesen Vorüberlegungen konnte Pascal nun folgende Szenarien konstruieren:

1. Wenn ich nicht an Gott glaube, erwartet mich

a) Wenn es keinen gibt: Das Nichts (0)

b) Wenn es einen Gott gibt: Die Hölle (-∞)

2. Wenn ich an Gott glaube, erwartet mich

a) Wenn es keinen Gott gibt: Das Nichts(0)

b) Wenn es einen anderen Gott gibt: Die Hölle (-∞)

c) Wenn es diesen Gott gibt: Der Himmel (∞)

Also, folgerte Pascal, ist die Erwartung eines Lebens im Glauben aussichtsreicher als ein Leben im Unglauben.

Weit mehr als die Trauer um Menschen, welche bewusst einen anderen Weg als den mit Jesus verfolgen, bestürzen mich jene Fälle, in denen diese sich erst gar nicht bewusst sind, welchen Weg sie überhaupt gehen. Solche Menschen leben einfach in den Tag hinein und setzen sich fatalerweise erst gar nicht mit dem Glauben auseinander. Am schlimmsten ist es aber dann, wenn man mit ihnen über das Evangelium sprechen möchte, diese aber auf dicht machen – haben sie die Botschaft vom Kreuz, der Auferstehung und das Leben doch zu Genüge gehört.

Solchen Personen, die nichts von einer Religion, geschweige denn vom Christentum hören möchten, kann und sollte man zumindest entgegenkommen, indem man ihnen die Bedeutung und den Nutzen von Glauben einmal von einer anderen Seite erklärt, ganz ohne missionarische Aufdringlichkeit.

Vielleicht kann man sich dabei der Pascalschen Wette bedienen…

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2 Antworten auf Pascal’sche Wette

  1. freddy sagt:

    Coole Sache:)

  2. Björn sagt:

    Voll cool temi^^
    Mein Nachbar hette schon mal `ne Enttäuschung Seitens der Kirche und jetzt hab ich `nen guten Grund ihn nochmal drauf anzusprechen

    ;D

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