Dies hier soll kein Text sein, der dir Honig um den Mund schmiert. Es soll Einer sein, der Dich ein wenig zum Nachdenken animiert und der Dir die Frage stellt:
„Wo stehe ich eigentlich in meiner persönlichen Beziehung zu meinem Gott?“
Nimm dir für dich die Zeit für den Artikel und denke nach.
Nachdem Jesus in der Bergpredigt, im Matthäusevangelium Kapitel 5 bis 7, viel über Beziehung gesprochen hat, fragt er die Menschen, die sich um ihn versammelt haben und damit auch jeden Einzelnen von uns.
Wie sieht es mit euch aus? Mit euren Beziehungen? – zu euren Mitmenschen, euren Geschwistern und zu eurem Gott?
Schauen wir uns zuerst den Bibeltext aus Matthäus 7 ab Vers 13 ff an:
Jesus sagt: Gehet ein durch die enge Pforte. Denn die Pforte ist weit, und der Weg ist breit, der ins Verderben führt, und viele sind es, die da hineingehen. Aber die Pforte ist eng, und der Weg ist schmal, der zum Leben führt, und wenige sind es, die ihn finden! Hütet euch aber vor den falschen Propheten, welche in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber reißende Wölfe sind. An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Sammelt man auch Trauben von Dornen, oder
Feigen von Disteln? So bringt ein jeder gute Baum gute Früchte, der faule Baum aber bringt schlechte Früchte. Ein guter Baum kann nicht schlechte Früchte bringen, und ein fauler Baum kann nicht gute Früchte bringen. Ein jeder Baum, der nicht gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen. Darum sollt ihr sie an ihren Früchten erkennen.
Jesus sagt dies nachdem er mit der „goldenen Regel“ endete. Er weiß, wie schwer es ist, nicht so zu leben und zu handeln, wie alle es tun. Trotzdem fordert er uns auf anders zu sein, die schwierigere Variante zu wählen, das engere Tor des Lebens, den schmaleren Weg.
Was heißt das für uns?
Ist das die perfekte Argumentation, jeglichen Spaß, oder was wir darunter verstehen, zu verbieten?
Meine Oma hatte mal ein Bild, auf dem das enge und das breite Tor zur Herrlichkeit Gottes aufgezeichnet waren. Auf und neben dem schmalen Weg waren keine fröhlichen, ausgelassenen Menschen zu erkennen. Sie waren alle ordentlich gekleidet, machten ernste, vielleicht auch fromme Gesichter. Sie waren möglicherweise etwas stolz, weil sie nicht auf der falschen Straße des Lebens liefen. Alles in allem jedoch, schienen diese Menschen kein Stück glücklich, eher unattraktiv.
Die Menschen auf dem breiten Weg stattdessen, waren fröhlich und ausgelassen. Sie feierten. Überall waren kleine Stände oder Buden aufgebaut und mit bunten Farben verziert. Sie hatten keine ernsten Gesichter, sondern lachten und sangen.
Schade nur, dass sie auf dem falschen Weg waren.
So hat sich über die Jahre ein total falsches Bild bei mir eingeprägt.
Ich dachte falsch darüber, was es bedeutete mit Jesus unterwegs zu sein und für ihn zu leben.
Was meinte Jesus mit diesem Bild eigentlich wirklich?
Wichtig ist es den Text nicht aus dem Zusammenhang der Bergpredigt zu reißen, sondern genauer hinzuschauen und zu lesen. Jesus redet mit den Menschen nicht übers feiern, oder Spaß haben. Jesus spricht über Beziehungen. Seine Fragen waren, wie es bei uns aussieht?! Wie wir miteinander umgehen?! Wie wir uns zueinander verhalten?! Tun wir einander Gutes? Und wenn ja, wollen wir dabei gesehen werden? Wie sieht es aus mit unserem Besitz und mit dem was wir als wertvoll erachten? Wie wertvoll ist dies? Steht es vor allem anderen. Woran hängt unser Herz? An Jesus allein, oder ist er nur ein kleines Accessoire, was unser Leben verschönert?
Wie sieht es aus mit dem Vertrauen zu unserem himmlischen Vater?
Trauen wir ihm zu uns ganz und gar zu versorgen, mit allem was wir benötigen? Glauben wir, dass er sich auch um jede noch so kleinste Kleinigkeit in unserem Leben kümmern will? Dass wir nur bei ihm anklopfen müssen und er uns gibt was wir wirklich brauchen? Haben wir dieses Vertrauen?
Die Beziehung zu unserem Nächsten, von was ist die geprägt? Gegenseitige Wertschätzung, liebevolles Miteinander, sich um den anderen sorgen? Lieben wir nur die, die uns auch lieben, oder wollen wir auch die sehen, die am Rande stehen, oder die uns irgendwie nerven?
Jesus ermahnt uns in diesem Zusammenhang. Er fragt, wenn wir das nicht tun, wodurch wir uns dann von den Anderen unterscheiden? Wo sieht man Jesus Christus dann in uns? In unserem Leben?
Zum Ende seiner Predigt stellt Jesus nur noch diese eine Frage:„Welchen Weg willst du gehen?“ ER weiß ganz genau, dass es nicht leicht ist und auch niemals sein wird, seinen Weg, den engen zu nehmen. Er verdeutlicht, dass es hierbei nicht um den Spaß geht, es ist ernst. Es geht um viel mehr. Jesus ist es wichtig, dass wir wissen auf was wir uns mit IHM einlassen. Für uns ist das eine Lebenseinstellung. Eine tägliche, oder besser noch, immer wiederkehrende handlungsorientierte Entscheidung.
Es ist die Entscheidung für Echtheit, vollkommene Hingebung und für eine wahre tiefe Beziehung zu Gott.
Konkret?
Es ist meine Entscheidung für Jesus in mir! Wie verhalte ich mich, in den Bereichen in denen ich lebe? Schule, Beruf, Familie, Freundschaft, Gemeinde?! Was fragte Jesus seine Zuhörer? Wodurch unterscheidet Ihr Euch dann von den Menschen, die mich nicht kennen?
Mt. 5, 47.
Ja, wodurch unterscheiden wir uns? Was macht den Unterschied? Jesus zeigt uns Bereiche, in denen wir uns unterscheiden können und sollen. Er sagt weiter, dass sich dieser Unterschied an unseren Früchten zeigen wird. Du sollst den Unterschied ausmachen in einer Welt, die ohne Jesus, und ohne Jesus in dir, verloren ist.
Ein guter Baum bringt keine schlechten Früchte. Er hat gute und starke Wurzeln, die ihn mit Gutem versorgen, ihm Stand geben und ihn halten.
Wo liegen meine Wurzeln? Wer oder was versorgt mich? Das kann jeder nur für sich beantworten, aber die Früchte, die wir schließlich bringen, werden für Alle sichtbar sein.
Klar, können wir Andere betrügen. Manchmal sogar uns selbst.
Doch Gott kann man nichts vormachen.
Er kennt uns durch und durch. Er wünscht sich nichts mehr als eine tiefe Beziehung mit jedem einzelnen von uns, ein in ihm verwurzelt sein. Er will mit dir den Unterschied machen. Echte Beziehungen. Hingebungsvolle Liebe. Echtes Vertrauen. Totale Annahme und Wertschätzung.
Bist du dafür bereit?
VIELEN DANK AN DEN VERFASSER DES ARTIKELS!

Jesus hilfe!
Jeden Tag, ja und jeden Moment will ich bereit dafür sein.
Wow, sehr ermutigend verfasst.