Jörg Hertel hat diesen Sonntag darüber gesprochen, dass unsere Erwartung unser Leben bestimmt.
Erwartung beinhaltet, wie das Wort schon sagt, ein “warten” auf etwas. Dies kann auf zwei Arten passieren: Passiv und Aktiv. Es gibt Dinge wie z.B. Zahnarzttermine, die die meisten von uns sehr passiv erwarten. Andererseits gibt es auch viele Dinge, die wir aktiv erwarten wie es z.B. Kinder zu Weihnachten tun.
Wie sieht es mit unserer Erwatung am Leben aus? Und unsere Erwartung an Gott?
Erwartung braucht ein Ziel
12 Dabei ist mir klar, dass ich dies alles noch lange nicht erreicht habe, dass ich noch nicht am Ziel bin. Doch ich setze alles daran, das Ziel zu erreichen, damit der Siegespreis einmal mir gehört, wie ich jetzt schon zu Jesus Christus gehöre. 13 Wie gesagt, meine lieben Brüder und Schwestern, ich weiß genau: Noch habe ich den Preis nicht in der Hand. Aber eins steht fest: Ich will alles vergessen, was hinter mir liegt, und schaue nur noch auf das Ziel vor mir. 14 Mit aller Kraft laufe ich darauf zu, um den Siegespreis zu gewinnen, das Leben in Gottes Herrlichkeit. Denn dazu hat uns Gott durch Jesus Christus berufen. Philliper 3,12-14
Ein Ziel kann auch eine Vision sein. Eine Vision in deinem Leben wird dir helfen von A nach B zu kommen und irgendwann bei Z zu landen, weil es gleichzeitig Erwartung in dir “produziert”, die dich vorran treibt. Ohne Vision kommen wir nicht ans Ziel.
Solch ein Ziel oder eine Vision für dein Leben kannst du dir von Gott schenken lassen. Allerdings garantiert eine Vision nicht, dass du dein Ziel auch erreichst. Es ist wichtig wie du mit der Vision umgehst. Das erreichen eines Zieles ist immer mit aktiver teilnahme verbunden. Passive Erwartung wird dich hier nicht weit bringen.
Natürlich haben wir alle ein großes gemeinsames Ziel von Gott bekommen; der Missionsbefehl in Matthäus 28, 16-20.
Aber auf diesem Weg gibt es viele kleine Teilziele, die persönlich sind und genau auf dein Leben zugeschnitten sind. Teilziele die nur du erfüllen kannst!
Jeder sollte sein persönliches Ziel erkennen! Was ist dein Ziel?
Lass dich von Gott beschenken! Er hat ein ganz persönliches Ziel für dich. Gehe diesem Ziel mit einer aktiven Erwartung entgegen um es eines Tages erfüllt zu sehen.
Vergiss nicht dass dein persönliches Ziel unabhängig von deinem jetzigen Standpunkt erreichbar ist. Gott kann dich, egal wo du bist, an dein persönliches Ziel führen, wie ein Navi
Lass dir ein Ziel schenken und achte darauf dass deine Erwartungshaltung dein Leben bestimmt.




jip das meinte ich auch.sorry blöd ausgedrückt. der Alex hat recht Freunde. ich meinte Gott auch als eine Person, die nicht sichtbar ist…
Maturaa ich möchte dir nicht wiedersprechen oder so, aber eins muss ich an dieser stelle klarstellen; Gott ist keineswegs eine “imaginäre” Person. Was du sagen wolltest war “unsichtbare Person.” Das Wort imaginär beinhaltet dass die Person in Warheit nicht existiert. Es ist verwandt mit dem englishen “Imagine” (Vorstellung) und wird daher im zusammenhang benutzt wenn Menschen über oder mit Personen reden die nur in ihrer Vorstellung existieren.
Ich fand die Message auch sehr aufbauend. Es ist in der menschlichen Natur etwas zu erwarten oder aufgeregt auf etwas zu warten. Gerade, wenn man weiß, was auf einem zukommt und was auf einem zukommen könnte. Man ahnt es schon vorher. Man wird oftmals sehr enttäuscht, weil wir uns dabei Dinge vorstellen. selbst bei Gott.
ich möchte von Gott Dinge erwarten die meinen menschlichen Verstand sprengt und ich möchte ihn einfach Blind vertrauen. Es ist überhaupt nicht einfach eine imaginäre Person zu vertrauen, aber ich glaube daran, dass er lebt und dass, was er verspricht, wird er einhalten. Und WARUM? weil ich sein Kind bin!!!!
Coole Antworten. Besonders aufbauend fand ich am Schluß das Beispiel, dass er wie ein Navigationsgerät “navigiert”. Wenn wir auch einen Umweg machen, er berechnet die Route immer neu. Wir können wie bei einem Navigationsgerät Gott immer Vertrauen, auch wenn Unfälle oder Staus auf der Route geschehen.
Mir haben die Gedanken von Jörg auch sehr gut getan: am Besten gefiel mir der Satz: (sinngemäß) “Hey, du traust deinem Gott nur zu, dass er dich gebrauchen kann, wenn du bestimmte bereits Dinge erreicht hast – was hast du denn für einen Gott?”
Das hat mich sehr zum Nachdenken gebracht! Ok, vll. denkt ihr, das hört man doch 32 Mal am Tag, aber für mich war es zum richtigen Zeitpunkt die richtige Anregung,…die Tatsche, dass man Gott so menschliche Eigenschaften zuschreibt und ihn dadurch so unglaublich reduziert und in seiner Macht einschränkt, indem man glaubt, dass er einen nur gebrauchen kann, wenn man bestimmte Vorleistungen erbracht hat – erinnert mich daran, dass man SEIN GOTTESBILD IMMER WIEDER REFLEKTIEREN SOLLTE UND MIT DER BIBEL ABGLEICHEN SOLLTE!
Wenn diese Message dann endlich vom Verstand ins Herz rutscht ist doch schon viel gewonnen,…
PS: Sorry, Julia, dass ich nicht auf deine Fragen geantwortet habe – aber dafür kannst du hier meine Gedanken zur Predigt lesen;-)
Das ist so aufbauend,
ich bin so dankbar, dass Gott mcih immer wieder an seine Vision für mein Leben erinnert, und es zum Beispiel auch durch so ne Predigt tut.
Ich fühle mich gestärkt, wieder mehr meine Vision in Blick zu nehmen, und mit Jesus dahin zu laufen,
Wie sieht es bei euch aus?
Habt ihr eine Vision, und wie geht ihr damit um, ich will nicht so wie das Mädchen sein, welches die Vision mit dem Piano spielen, so sehr erfreut hat, aber ncihts dafür gemacht hat, ich hab mich wieder neu entschlossen, schritte zu gehen, damit ich dem Ziel näher komme
Schreibt mal wie es euch damit geht.